Kunsthandel · Militaria

Ein Kavalleriedegen - Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg

 3.500,00

Beschreibung:

Friedrich I 1680 – 1691 bzw. Friedrich II 1691 – 1732 bzw. Friedrich III 1732 – 1772.
Länge: 91 cm, Klinge: 78,8 cm, Breite: 3 cm.
Rhombenförmig geschliffene Stahlklinge, kurze Fehlschärfe, Spitze in der Mitte. Klinge beidseitig geätzt: acvhtstrahliger STern, sächsisches Rautenwappebn unter Krone, Schrift, achtstrahliger Stern. Schrift: „Friedrich Herzog zu/ Sachsen, Gotha Und Altenburg.“
Gegossenes und teilweise ziseliertes Messinggefäß. Gerade, vierkantige Parierstange mit längsovalem Mitteleisen. Terzseite mit muschelförmigem Knöchelschutz und einer Spange zum Griffbügel. In den Knauf eingesteckter Griffbügel. Ganze Griffkappe mit ziseliertem Löwenkopfkanuf. Vernietet. Das quartseitige Mitteleisen mit aufgelötetem, schlaufenartig3em Daumenring. Mit schwarzem Leder bezogener Holzgriff. Quartseite des Griffbügels graviert: „-K.D.N:17-“ (wohl Kavallerie Degen Nr. 17).
Das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg hatte zu Zeiten des Herzogs Friedrich II bzw. Friedrich III ein stehendes Heer von mehr als 10.000 Mann, die teilweises an fremde Potentaten vermietet wurden.