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Berliner Kaffekanne eines hugenottischen Meisters


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Eine sehr formschöne Berliner Kaffeekanne
Berlin,
vor 1747.
Französische Form, birnenförmig auf drei Beinen.
Von einem hugenottischen Meister gefertigt.
Paul Peltre, geb. 1666 in Metz, maitre orphevre oder Pierre Prestiot sen., gestorben 1740, 69 Jahre und 6 Monate alt bzw. Pierre Prestiot jun., Amstmeister ca. 1744.
Silber, getrieben, gegossen, gelötet, graviert sowie Holz geschnitzt.
Höhe: ca. 22,5 cm.
Gewicht: ca. 600 g (mit Holzhenkel).
Birnenförmige Gefäßwandung mit profilierter Deckelauflage auf drei tropfenartig angesetzten, konkav nach außen geschweiften Beinen mit „eingerolltem Stab“ als Fuß. Vielfach profilierter, schnabelförmiger Ausgießer mit Klappdeckel.
In zwei Zonen gewölbter Deckel, die untere schmale Zone abgesetzt konkav eingezogen. Kleiner, knospenförmiger Deckelknauf. Hinten, über der Henkeltülle angesetztes, profiliertes Scharnier mit Deckeldrücker. Deckeldrücker mit „eingerollter Stabendung“ sowie einer Nase, die hakenförmig zum Deckel führt. Zwei Tüllen halten den eingenieteten, ebonisierten Holzhenkel mit Sporn.
Vorne, auf der Gefäßwandung, graviertes Adelswappen.

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Hugenotten in Berlin