Berliner Silber
Berliner Silber - Die Hugenotten von Berlin
Silber gehörte zur kostbaren Ausstattung in Barockschlössern. So verliehen auch in Berlin Silberleuchter und Tafelgeschirr den Schlössern Glanz und repräsentierten ihren Reichtum. Friedrich I. saß als König in Preußen auf einem silbernen Thron.
Leider ist unendlich viel Silber im Zuge der Kriege eingeschmolzen worden. Auch die aufwändigsten und schönsten Objekte wurden der Schmelze übergeben um sie der Münze zuzuführen. Die Staatskasse brauchte Geld für ihre Armee.
Die noch vorhandenen Objekte lassen aber auf das hohe Können der Berliner Gold- und Silberschmiede schließen. Diese Zunft war eine der umfangreichsten in Deutschland.
Berühmte Vertreter waren z. B. die Goldschmiede Lieberkühn, Hossauer, Godet oder Wilm. Ebenso waren die Goldschmiede angesehen Persönlichkeiten in Preußens Hauptstadt. Lieberkühn war Hofgoldschmied und Hossauer starb als Geheimer Comissionsrath. |
Am 29. Oktober 1685 erließ der Große Kurfürst das Edikt von Potsdam – ein Toleranzedikt. |
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