Firmengeschichte - Kunsthandel - Antiquitäten - Berlin

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Firmengeschichte

Firmengeschichte

Der Kunsthandel Seidel u. Sohn ist seit über 100 Jahren ein Familienunternehmen und wird in der 3. bzw. 4. Generation geführt.

Gegründet wurde das Unternehmen 1905 von Hugo Weiland, dem Großvater bzw. Urgroßvater der heutigen Firmeninhaber Bernd und Alexandra Seidel.

Die erste Generation:
1905 gründet Hugo Weiland, gelernter Sattler und Tapezierer, ein Geschäft in der Berliner Nettelbeckstraße 5, dem heutigen Uraniagelände.
Er spezialisiert die Firma auf Einrichtungs- und Dekorationsgegenstände, vorwiegend deutscher Provenienz.

Die zweite Generation:
Während des ersten Weltkrieges, 1916, fällt der Firmengründer. Seine Frau Auguste und seine Tochter Margarete leiten das Geschäft weiter.
Es gelingt ihnen, die Firma durch die schwierige Zeit der Inflation und Weltwirtschaftskrise zu führen.

1925 heiratet Margarete Weiland Ernst Seidel. Das Geschäft wird umbenannt und firmiert fortan unter "Ernst Seidel, vormals Weiland".

Wiederum eine Zäsur bringt der Zweite Weltkrieg. Das Geschäft, es ist bereits erweitert und befindet sich in der Nettelbeckstraße, wird 1943
durch ein Bombenfeuer zerstört.
1945 gerät Ernst Seidel in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Nach seiner Rückkehr eröffnet er 1947 ein neues Geschäft in der Akazienstraße.
1952 stirbt Ernst Seidel im Alter von nur 57 Jahren. Margarete Seidel setzt abermals die Geschäfte fort. Ein Jahr später verlegt sie die Räumlichkeiten in die Eisenacher Straße.

Die dritte Generation:
Bernd Seidel, der gemeinsame Sohn von Ernst und Margarete Seidel, tritt 1956 im Alter von 16 Jahren als Lehrling in die Firma ein.
1971 wird das Unternehmen nochmals umbenannt und trägt seither die Bezeichnung Seidel u. Sohn. Bernd Seidel leitet von nun an das Kunsthandelsunternehmen und erweitert kontinuierlich die Angebotsschwerpunkte.
1983 eröffnet er neben der Eisenacher Straße eine weitere Filiale in der Fasanenstraße.

Die vierte Generation:
1990 tritt die Tochter von Bernd Seidel, Alexandra Seidel, in die Firma ein und wird 1998 Teilhaberin.

2001 zieht die Firma von der Fasanenstraße in die erweiterten Räume der Keithstraße 19, nach Berlin-Schöneberg.
Die Firma ist damit wieder zu ihren Wurzeln zurückgekehrt, denn man ist jetzt nur wenige 100 Meter vom ehemaligen Gründungssitz entfernt.

Im Mai 2007 eröffnete Seidel u. Sohn eine Dependance in Potsdam, in der Friedrich-Ebert-Strasse 27/28, Nähe Nauener Tor.
Diese Räumlichkeiten befinden sich in dem historisch besonders schönen Holländischen Viertel, welches unter Denkmalschutz steht.

Das Holländische Viertel, das im Rahmen der zweiten Stadterweiterungen unter Friedrich Wilhelm I. von holländischen Handwerkern errichtet wurde, zeugt von der historischen Verbindung Potsdams zur Niederländischen Kultur und ist ein Vorbild für eine denkmalgerechte Stadtsanierung.

Im Oktober 2014 schließt Seidel u. Sohn seine Dependance in Potsdam und konzentriert sich auf das Hauptgeschäft in der Keithstrasse 19, 10787 Berlin, in der Nähe vom KaDeWe.
 
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