Eine Teekanne - Hossauer, um 1830 - Kunsthandel - Antiquitäten - Berlin

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Eine Teekanne - Hossauer, um 1830

Objekte
Teekanne
Berlin, um 1830.
Johann Georg Hossauer, gegr. 1819, Hofgoldschmied 1826, gest. 1874.
Silber getrieben, gegossen, geprägt und ziseliert, Elfenbein gedrechselt.
Höhe: 15 cm, Länge: 23,5 cm, Durchmesser: 13,3 cm.
Gewicht: 530 g (mit Elfenbein).
Abgesetzter Fuß mit profilierter Steigung und schmalem, gekehlten Schaft. Ballig gedrückte Gefäßwandung. Flach gewulsteter Schulterring mit ziseliertem Blattfries. Abgesetzter, gekehlter Weithals, zur Mündung hin auskragend. Steigung des Fußes und Mündung mit vertikal geripptem Fuß.
Angesetzter, geschweift röhrenförmiger, sich zur Mündung hin verjüngender Ausgießer, am Ansatz mit relieffiertem Blattwerk, die Mündung in der Form eines Vogelkopfes mit Blattwerk.
Aufsteckbarer Deckel mit flach geschweifter Wölbung, am Rand profiliert. Angesetzter, c-förmiger Röhrenhenkel, oben am Ansatz mit zwei Rosettenscheiben verblendet sowie auf der Oberseite mit Blattwerk dekoriert. Zwei flache, gedrechselte Scheiben aus Elfenbein dienen als Isolierung. Deckel mit aufgeschraubtem, puppenförmig gedrechseltem Knauf aus Elfenbein.
Fußrand und Deckel innen mit je vier Punzen.
BZ: Bär mit „K“ im Kreis (1821 – 1850).
MZ: „HOSSAUER/Berlin“.
2. Zeichenmeister: „A“ (kursiv) im Kreis (1821 – 1841).
Silbergehalt: „12 Löth.

Literatur: Scheffler, Berliner Goldschmiede, Berlin 1968, Nr. 1849, Punze 381 (MZ), Nr. 14 (BZ),
Nr. 18 (2. Zeichenmeister), Nr. 25 (Silbergehalt).
 
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